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Tuesday, September 6, 2016

Eignet sich eine Mietkautionsversicherung als Barkautions-Alternative?



Mietkautionsversicherungen werden in der Schweiz immer bekannter. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, die Zahlung der Mietkaution zu umgehen, indem man dem Vermieter eine Bürgschaftsurkunde eines Versicherers aushändigt.
In den meisten Fällen verlangen Vermieter neben dem monatlichen Mietzins auch eine Mietkaution. Diese darf maximal drei Netto-Monatsmieten betragen und stellt für viele Menschen ein ernsthaftes Problem dar.
Eine Mietkaution soll hier Abhilfe schaffen, indem sich ein Versicherer verbürgt, durch den Mieter entstandene Schäden am Mietobjekt und Zahlungsrückstände zu begleichen. Dem Vermieter dient eine solche Versicherung demnach als finanzielle Sicherheit, die mit einem Bankdepot vergleichbar ist.

Im Gegensatz zur Mietkaution zahlt der Mieter einer Mietkautionsversicherung keine einmalige Gebühr, sondern eine jährliche Versicherungsprämie. Diese liegt bei etwas fünf bis sechs Prozent der vereinbarten Mietkautionshöhe. Dadurch bleiben dem Mieter die finanziellen Mittel erhalten und er kann das Geld anderweitig einsetzen.

Welche Vorteile bietet eine Mietkautionsversicherung?

Eine Mietkautionsversicherung bietet mehrere Vorteile. Doch einer der wichtigsten ist, dass der Versicherungsnehmer (Mieter) keine Berührung an seiner Kreditlinie erleidet. Dies ist besonders für Auszubildende und Studenten sehr interessant, da eine eigene Wohnung oftmals die vorhandenen finanziellen Mittel übersteigen und nicht genug Geld für die Barkaution vorhanden ist. Und besonders in jungen Jahren möchte kaum einer bereits in der Abhängigkeit eines Bankkredits feststecken.

Zudem wird das finanzielle Vermögen nicht angetastet. Die Mietkaution in Höhe von drei Netto-Monatsmieten ist so hoch, dass viele Mieter einen tiefen Einschnitt ihres Sparvermögens hinnehmen müssen. Mit einer Mietkaution ist dies nicht der Fall. Stattdessen müssen Mieter nur eine überschaubare jährliche Prämie zahlen. Von dem übrig gebliebenen Geld können beispielsweise bereits neue Möbel gekauft oder eine Umzugsfirma beauftragt werden.

Doch auch für den Vermieter gibt es Vorteile. Dieser erspart sich den Verwaltungsaufwand der Kautionskonten und geniesst trotzdem die gleiche Sicherheit. Denn die Versicherung übernimmt im Falle eines durch den Mieter ausgelösten Schaden oder bei Zahlungsrückstand sämtliche kosten. Dadurch kommt der Vermieter immer an sein Geld und kann etwaige Renovierungen bezahlen oder Zahlungsrückstände sofort ausgleichen.

Was kostet eine Mietkautionsversicherung?

Bevor man sich für eine Mietkaution entscheidet, sollten immer die entstehenden Kosten geprüft werden. Diese unterschieden sich nämlich von Anbieter zu Anbieter. In der Regel setzen sich die Kosten der Mietkautionsversicherung aus einer Grundgebühr und einem zusätzlichen Betrag zusammen. Dieser zusätzliche Betrag kann sich je nach Anbieter erheblich unterscheiden. Einige Versicherer erheben Verwaltungsgebühren für etwaige Vertragsänderungen oder sogar beim Vertragsabschluss. Andere hingegen erheben gar keine Verwaltungsgebühren, da alle Prozesse elektronisch abgewickelt werden. Zudem kann sich die Prämiengestaltung teilweise stark unterscheiden. Manche Anbieter berechnen jedes Jahr den gleichen Betrag, während andere im ersten Jahr auffallend wenig berechnen, um dann im zweiten Versicherungsjahr die Prämie deutlich anzuheben. Solche Details sind zuvor im Vertrag aufgeführt. Daher sollte dieser aufmerksam durchgelesen werden. Es lohnt sich immer, die Preis- und Vertragskonditionen zu vergleichen. Im Schnitt machen die jährlichen Prämien für Mietkautionsversicherungen 5-6 Prozent der mit dem Vermieter vereinbarten Mietkaution aus.

Welche Leistungen erbringt eine Mietkautionsversicherung?

Um die eigentliche Leistung einer Mietkautionsversicherung zu verstehen, lohnt es sich, einen Blick auf die Bedeutung des Wortes „Kaution“ zu werfen. „Kaution“ stammt von dem lateinischen Wort „cautio“ ab und bedeutet auf deutsch Sicherheit. Es geht also bei einer Mietkaution nicht in erster Linie um das Auszahlen von Geld an den Vermieter, sondern um die Sicherheit, dass im Falle eines Schadens Geld da ist. Und genau dieses Prinzip machen sich die Versicherer zu nutze. Sie zahlen dem Vermieter kein Geld aus, sondern sie garantieren ihm, dass Geld ausgezahlt werden wird, wenn er es braucht. Und das tun sie auch.

Die Vorteile für den Vermieter

Für den Vermieter macht es in der Regel keinen Unterschied, ob Geld in Bar hinterlegt wird, ein Treuhandkonto eingerichtet oder eine Dritte Person eine Bürgschaft übernimmt. Ihm geht es um die Sicherheit, im Falle eines Schadens an sein Geld zu kommen. Eine Kautionsversicherung ermöglicht dies genauso zuverlässig wie ein Bankdepot.

Vor- und Nachteile für den Mieter

Für einen Mieter macht es jedoch einen grossen Unterschied, ob er sich für die Zahlung einer klassischen Barkaution entscheidet oder eine Kautionsversicherung wählt. Eine Mietkaution zahlt man einmal und bekommt bei der Auszahlung noch die in der Zwischenzeit erwirtschafteten Zinsen hinzu. Dafür aber ist der Betrag für einige nur schwer aufzubringen und die finanziellen Mittel sind über die gesamte Mietdauer hinweg gebunden.

Bei einer Mietkautionsversicherung zahlt man zwar nicht die gesamte Mietkaution auf einmal, sondern nur einen jährliche Kleinstbetrag. Doch über einen sehr langen Zeitraum betrachtet, ist die Mietkautionsversicherung teurer.. Allerdings müssen mindestens 20 Jahre ins Land streichen, bis man eine Mietkautionen zusätzlich gezahlt hat. Das bedeutet: Wer heute schon weiss, dass er auch in 20 Jahren noch in dem Mietobjekt wohnen wird, sollte die klassischen Barkaution wählen. Dafür muss er zwar beim Einzug mit Liquiditätsengpässen rechnen, kann aber über einen sehr langen Zeitraum etwas Geld sparen.
Wo schliesst man eine Mietkautionsversicherung ab?
Heutzutage kann eine Mietkautionsversicherung ganz einfach online abgeschlossen werden. Dazu geht man auf einer der Anbieter-Seiten und folgt dort den Schritten. Es gibt auch eine Reihe von Vergleichsportalen, die einem die genauen Unterschiede der verschiedenen Mietkautionsversicherungen leicht verständlich auf dem Online-Silbertablett präsentieren.

Sobald eine Mietkautionsversicherung abgeschlossen wurde, dauert es meist nur ein bis zwei Tage, bis die Bürgschaftsurkunde an den Vermieter gesendet wird.

Freuen wird viele die Tatsache, dass Mietkautionsversicherungen keine Mindestlaufzeit haben. Sie können jederzeit ohne grosses Tamtam gekündigt werden.

Es ist also möglich bei anfänglichen finanziellen Engpässen mit einer Mietkautionsversicherung zu beginnen und dann später zu der normalen Barkaution zu wechseln. Dadurch lassen sich finanzielle Durststrecken adäquat überbrücken.
Hier erfahren Sie mehr über die Mietkautionsversicherung

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